Statements

Die Visapflicht zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation ist eine überholte Voraussetzung für den europäischen Raum im 21. Jahrhundert. Besonders in den tief verwurzelten Deutsch-Russischen Beziehungen, die eine vielfältige und lange Geschichte aufweisen, spielen die Jugendaustausche eine sehr wichtige Rolle für die zukünftige Entwicklung der Deutsch-Russischen Beziehungen. Eine Visafreiheit würde den Jugendlichen ermöglichen sich mobiler, smarter und freier im europäischen Raum zu bewegen.
Aus unserer Erfahrung können wir bestätigen, dass die Visapflicht den Jugendaustausch zwischen unseren Ländern nur eingeschränkt hat. Für die Planung eines Jugendaustausches ist dies ein großes Hindernis, da die Organisation oft verzögert und unflexibel gestaltet sowie die Teilnahme von Jugendlichen häufig in Frage gestellt werden kann. Dazu beinhaltet die Antragstellung einen großen bürokratischen Aufwand, der die Jugendlichen abschreckt.

Academic mobility center officially supports the initiative of free-visa regime establishment and initiates a process to use Mobility passport (Academic mobility center project) as a tool for visa-regime facilitation.

sdr

“ Ich möchte eine Aufhebung der Visumpflicht für junge Menschen, die nach Russland reisen wollen, erreichen. Um den Studentenaustausch zu verstärken, um junge Menschen für Städtepartnerschaften zu begeistern und den kulturellen Austausch wie beim deutsch-russischen-Kreuzjahr zu stärken.“ (NOZ, 10.07.2018)

Dirk Wiese, Russlandbeauftragter der Bundesregierung, unterstützt unsere Initiative als Erster und setzt seit Beginn seiner Ernennung das Thema der Visaproblematik auf die Tagesordnung in den deutsch – russischen Beziehungen.

„Wenn Jugendliche nicht an Austauschprogrammen teilnehmen können, oder erhebliche Summen für die Erstellung von Visa anstatt der Finanzierung des Jugendaustauschs eingesetzt werden, nutzen wir das Potential der deutsch – russischen Beziehungen auf Jugendebene nicht ausreichend aus. Diese Dialoghürden spürt jeder bei uns ehrenamtlich aktiver Jugendlicher. Als junge NGO’s wollen wir nun selber anpacken, um zur Lösung des Problems beizutragen“

Die Vorstände von DRJUG e.V und Ost – West Brücke initiierten das Memorandum im Mai 2019 nachdem das Thema zuletzt auf der Abschlussdiskussion des Petersburger Dialogs 2018 angesprochen wurde.